Norddeutschlands schönstes Barockensemble steht 35 Kilometer südlich von Schwerin in Ludwigslust. Die Geschichte der alten Residenzstadt beginnt mit dem Bau eines kleinen Jagdschlosses im Dorf Klenow. 1754 erhielt es dann den klangvollen Namen „Ludwigs Lust“; später wurde an dieser Stelle das prunkvolle Barockschloss gebaut. In unmittelbarer Nähe entstand eines der schönsten Häuser jener Zeit, das damals Großherzog Friedrich Franz I. als Ludwigsluster Gästehaus für adlige Reisende nutzte.
Während der fürstlichen Hofjagden, wenn die rotbefrackten Jäger vom „Hotel de Weimar“ morgens zur Jagd ausritten und abends mit erlegtem Rotwild zurückkehrten, gerieten drinnen die Abende zu einem fröhlichen Treiben. Hoch her ging es auch wenn Hofgäste zu einem der großen Schlossbälle hier abstiegen. Dann reichten die gedeckten Tische bis an die Schlossstrasse heran.
Hausherr ist Wilfried Glania-Brachmann, der zusammen mit Petra Fuchs die Geschäfte des Hotels führt. In diesem Jahr feiert das Hotel sein achtzehnjähriges Bestehen seit der Wiedereröffnung im Jahre 1993. Harmonisch wurde an den historischen Baukörper ein moderner Gebäudeteil angefügt, so dass heute insgesamt zwei Einzel- und 40 Doppelzimmer zur Verfügung stehen, die ein wahrhaft fürstliches Ambiente haben. Besonders beliebt sind die Luxuszimmer und -suiten, die im historischen Stil eingerichtet sind.